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Publikationen zum Thema Planen, Bauen und Wohnen im ländlichen Raum

Die Sammlung wird laufend erweitert.

aus dem Jahr 2018 ...

Vereinssterben in ländlichen Regionen – Digitalisierung als Chance
Stifterverband, 2018
Vereine in ländlichen Regionen kämpfen besonders häufig damit, neue Engagierte zu gewinnen. Auch ihr Bestand ist damit gefährdet. Andererseits sind sie die „Motoren“ des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Die Nutzung digitaler Technologien kann dazu beitragen, die Probleme zu überwinden, mit denen Vereine in ländlichen Räumen in ihrer täglichen Praxis konfrontiert sind. Die Leitfrage für Vereine auf dem Land ist, wie sie Digitalisierung für ihre Ziele nutzen können. Die Studie zeigt Rahmenbedingungen auf und beschreibt drei Fallstudien aus der Praxis.

Grundsätze zum Bauen im ländlichen Raum
Baukultur stiftet Identität und bewahrt das Gesicht unsrer Städte und Dörfer. Die regionaltypische, traditionelle Bauweise und die jeweilige ortstypische Sied­lungsstruktur gilt es zu erhalten und mit der Gegenwart so gut wie möglich in Einklang zu bringen. Regionalspezifisches Bauen prägt die ländlichen Siedlun­gen wesentlich und betont ihre Besonderheiten. Gerade im ländlichen Raum ist Baukultur ein Prozess, der zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern stattfindet. In diesem Sinne dient die vorliegende Broschüre nicht nur als Fördergrundlage für die Dorfentwicklung, sondern auch zur allgemeinen Information der interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Urbane Kleinstädte
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) (Hrsg.), Bonn 2018
Urbane Kleinstädte? Viele Menschen verbinden Urbanität mit Metropolen, zumindest mit Großstädten. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass es sehr wohl eine kleinstädtische Urbanität gibt. Sie ist nach ihrer Auffassung eine bürgergetragene Urbanität. Bürgerinnen und Bürgern gestalten als „Agenten des Wandels“ ihre Stadt mit. „Mit entscheiden, mit anpacken, protestieren, Räume aneignen, sich selbst versorgen, gemeinsam bauen, Dinge selbst herstellen – all das sind Dinge, die Kleinstädter tun und damit kleinstädtische Urbanität ganz praktisch herstellen.“ Untersucht werden die Handlungsfelder Bauen, Wohnen, Fläche, Zusammenleben und Daseinsvorsorge, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Mobilität, Handel und Logistik, Arbeit und Produktion auf den Beitrag der Stadtgesellschaft und auf ihr Potenzial zur Veränderung.

Bundesprogramm Ländliche Räume
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), (Hrsg.), Berlin 2018
Ländliche Regionen sollen zukunftsfähig bleiben. Das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung ist eines der Instrumente, um dieses Ziel zu erreichen. Die Broschüre zeigt, wo die Herausforderungen und Chancen für ländliche Regionen liegen. Ausgewählte Beispiele zeigen, welche Erfolge gemacht wurden und wie Bürgerinnen und Bürger die Zukunft der ländlicher Räume mitgestalten können.

Kerniges Dorf!
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), (Hrsg.), Berlin 2018
In der Abschlussbroschüre zum bundesweiten Wettbewerb 2017 werden die Finalisten, Sieger und Sonderpreisträger vorgestellt und Aspekte der Innenentwicklung aufgegriffen.

Land mit Zukunft – Neue Ideen vom Runden Tisch
Berlin Institut, 2018
Einwohnerschwund hinterlässt in den ländlichen Regionen sichtbare Folgen: Leerstehende Ladenlokale, baufällige Wohnhäuser, geschlossene Gaststätten und Schulen gehören vielerorts bereits zum Straßenbild. Eine drohende Abwärtsspirale lässt sich nur zusammen mit den Menschen vor Ort aufhalten. Dieser Grundgedanke ist Kern des Programms „Land mit Zukunft“ der Landesstiftung "Miteinander in Hessen" und der Herbert Quandt-Stiftung. Bürgerinnen und Bürger haben in Nordhessen an Runden Tischen Versorgungslücken identifiziert und Projekte entwickelt, die Gegensteuern - gefördert vom Programm „Land mit Zukunft“. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat das Programm begleitet. In der Publikation  ist zusammengefasst dargestellt, wie erfolgreiche Projekte entstanden sind, aber auch, wo und warum es zu Fehlschlägen kam.

Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), 2018
Kleinstädte sind vielfältige Wohn-, Arbeits- und Versorgungsstandorte. Insbesondere in peripheren Lagen müssen sie gegen demografische Veränderungen und Strukturbrüche in Handel und Wirtschaft kämpfen.

Wie können Sie einen Weg in eine tragfähige Zukunft finden? Anhand von acht Modellvorhaben, die Zukunftsvisionen entwickelt und kooperative Prozesse angestoßen haben, werden denkbare Szenarien vorgestellt. Sie thematisieren zum Beispiel zukunftsfähige Wohnformen, die Chancen der Digitalisierung oder Kooperationen von Kommunen und Unternehmen. Die Beispiele regen dazu an, weg von einer „Defizitsicht“ den Blick für die Potenziale und Leistungen von Kleinstädten zu öffnen.

aus dem Jahr 2017 ...

Webbasierte Medien in der Stadtentwicklung: Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in der digitalen Gesellschaft
BBSR-Online Publikation Nr. 28/2017
Digitale Medien verändern die Kommunikation zwischen Stadtverwaltungen sowie Bürgerinnen und Bürgern. Wollen Kommunen den öffentlichen Diskurs mitgestalten, kommen sie nicht daran vorbei, die digitalen Medien für den Dialog zu nutzen.

Für die Studie wurden mehr als 40 kommunale Beispiele ausgewertet und acht Fallstudien untersucht – sowohl Projekte, die Stadtverwaltungen initiierten, als auch Vorhaben zivilgesellschaftlicher Initiativen. Die Beispiele verdeutlichen, wie vielfältig sich digitale Werkzeuge für verschiedene Zwecke nutzen lassen. Die Herausforderungen, denen sich Kommunen stellen müssen, die webbasierte Medien nutzen möchten, werden benannt und Handlungsempfehlungen gegeben.

Grüne Lebensräume im Dorf
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, 2017
Dörfer sind Inseln der Biodiversität in der meist intensiv genutzten Agrarlandschaft. Durch Nutzungsänderungen und den Klimawandel ist die traditionelle Dorfvegetation einem erheblichen Veränderungsdruck ausgesetzt. Die Broschüre gibt Anregungen, wie veränderte Ansprüche, neue Gestaltungsmöglichkeiten und die Bewahrung einer regionaltypischen, ökologisch wertvollen Dorfvegetation zusammengehen können. Es werden Empfehlungen für die Pflanzenauswahl gegeben, die Klimaaspekte, den Schutz von Arten und Lebensräumen und einen angemessenen Pflegeaufwand berücksichtigen.

Regional vernetzt – gemeinsam stark
Ergebnisse der Zukunftswerkstätten des BMEL zur Entwicklung ländlicher Räume
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 2017
Von Mai bis Juli 2017 hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Zusammenarbeit mit vier Landkreisen, die am Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ des BMEL beteiligt sind, vier Dialogveranstaltungen zur ländlichen Entwicklung durchgeführt. Unter dem Motto „Regional vernetzt – gemeinsam stark“ diskutierte das BMEL gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus der Region, was aus Sicht der Fachleute und Engagierten am Ort die zentralen künftigen Handlungsfelder für die Entwicklung ländlicher Regionen sind und welche Rahmenbedingungen es braucht, um die Regionen zukunftsfähig zu gestalten. Im Rahmen der Zukunftswerkstätten wurden Themen aus der Bereichen „Wirtschaft und Arbeit“, „Versorgung und Infrastruktur“ sowie „Gemeinschaft und Zusammenleben“ aufgegriffen. Die Ergebnisse sind in der Publikation zusammengefasst.

Nutzungsmischung und die Bewältigung von Nutzungskonflikten in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren – Chancen und Hemmnisse
BBSR-Online-Publikation23 /2017 Oktober 2017
Kern der Studie ist die Analyse und Dokumentation von 17 Praxisbeispielen aus dem Bundesgebiet. Die Praxisbeispiele zeichnen sich durch eine Vielfalt angewandter Strategieansätze und eine lebendige Mischung aus. Die Auswahl berücksichtigt unterschiedliche Ausgangslagen und Entwicklungsperspektiven und weist eine große Heterogenität von sehr dynamischen bis hin zu stark durch den demografischen und wirtschaftlichen Strukturwandel benachteiligten Zentren auf. Die Praxisbeispiele umfassen verschiedene Zentrentypen in Städten unterschiedlicher Größe: Es sind elf Stadtzentren, fünf Stadtteilzentren und ein Ortszentrum vertreten.

Erfolgreiche Beispiele interkommunaler Lösungen
KompetenzZentrum für Interkommunale Zusammenarbeit in Hessen (KIKZ), 2017
Die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) ist ein wesentliches Instrument, um die Handlungsfähigkeit der Kommunen zu erhalten. In der Broschüre sind fünf erfolgreiche Beispiele aus Hessen dokumentiert und Ansprechpartner zum Erfahrungsaustausch benannt. Die Rahmenvereinbarung zur Förderung der Interkommunalen Zusammenarbeit informiert über die Möglichkeiten der Unterstützung. Eine Übersicht über bisher in Hessen geförderte Projekte zeigt die vielfältigen Bereiche, in denen Kommunen seit 2008 bei der Zusammenarbeit gefördert worden sind.
Informieren Sie sich beim KIKZ über weitere Fördermöglichkeiten auch für Ihre Ideen zur interkommunalen Zusammenarbeit!

Masterplan Wohnen in Hessen
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 2017
Der Masterplan beinhaltet die wesentlichen Ziele, Schwerpunkte und Maßnahmen der hessischen Wohnungspolitik. Zu den Schwerpunkten zählen zum Beispiel die Bauland-Offensive Hessen, die Städtebauförderung, die verbilligte Abgabe von Landesgrundstücken für den sozialen Wohnungsbau oder die nachhaltige Dorfentwicklung. Die prioritären Maßnahmen beziehen sich auf die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, die Stärkung der Mieterinnen und Mietern sowie die Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft. Weitere Aktivitäten zur Entlastung der angespannten Wohnungsmärkte werden benannt, darunter ein hessenweiter Wettbewerb, in dem die besten Konzepte im Wohnungsbau prämiert werden.

Zukunft auf dem Land – Impulse für lebenswerte Regionen
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), 2017
In einem intensiven Dialog mit Engagierten in ländlichen Regionen hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erfahren, was sich Bürgerinnen und Bürger für ein gutes Leben auf dem Land wünschen und was sie brauchen. Die Broschüre fasst die Ergebnisse des Dialogs zusammen und gibt Anregungen für Menschen, die sich für ihr Dorf und ihre Kommune stark machen. Außerdem gibt sie Informationen zu Förderprogrammen und Vorhaben, die ihre Wurzeln unter anderem im Bürgerdialog haben. Ebenso Teil der Broschüre: Welche Gremien und Organisationen haben Aspekte des Lebens auf dem Land im Blick? Wo finden sich gute Beispiele für ehrenamtliches Engagement? Welche Förderprogramme gibt es für Gemeinden auf dem Land?

Europas demografische Zukunft- Wie sich die Regionen nach einem Jahrzehnt der Krisen entwickeln
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, 2017
Das Berlin-Institut hat analysiert, wie groß die demografischen Herausforderungen in den Regionen Europas sind und über welche Möglichkeiten diese verfügen, um mit ihnen umzugehen. Dafür wurde aus verschiedenen demografischen und ökonomischen Indikatoren wie der Geburtenziffer, dem Wanderungssaldo und dem Bruttoinlandsprodukt je Einwohner ein Index gebildet. Der Index zeigt, dass Europa demografisch unterschiedlich aufgestellt ist. Im Norden, im Westen und im Zentrum des Kontinents sorgen hohe Kinderzahlen und Zuwanderung auf absehbare Zeit für Bevölkerungswachstum und verlangsamen die Alterung. Viele Regionen Süd- und Osteuropas leiden hingegen unter Abwanderung und geringen Kinderzahlen. Dies sind auch Folgen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Ergebnisse der Studie sind in Karten anschaulich aufbereitet.

Online-Handel - Mögliche Auswirkungen auf Innenstädte, Stadtteil- und Ortsteilzentren
BBSR-Online-Publikation Nr. 08/2017
Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR) (Hrsg.), Bonn 2017
Der Umsatz großer Online-Händler steigt beständig. Der Online-Handel verstärkt den Strukturwandel im Handel. Seine weiter steigenden Umsätze, auch in zentrenrelevanten Sortimenten, können bereits ohnehin geschwächte Zentren weiter schwächen. Wie werden sich Stadtteil- und Ortszentren vor diesem Hintergrund entwickeln? Und vor allem: Wer kann was tun, um diese Zentren zu stärken? Diese Grundlagenstudie gibt erste Antworten.

Wie viel (Re-)Urbanisierung durchzieht das Land?
BBSR-Analysen KOMPAKT 07/2017
Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR) (Hrsg.), Bonn 2017
Wieviele Menschen ziehen in die Städte, wieviele ins Umland? Wer sind die Zu- und Abwanderer? Welchen Einfluss haben Wohn- und Immobilienpreise? Die Broschüre fasst die Ergebnisse der Analyse folgendermaßan zusammen: "Reurbanisierung findet statt. In nur einer kleinen Anzahl von Raumordnungs- und Großstadtregionen entwickelt sich die Bevölkerung in den Zentren ungünstiger als im Umland. (...) Allerdings ist Reurbanisierung nicht automatisch das Ende der Suburbanisierung. Stadt-Umland-Wanderungen - insbesondere der Familien - finden nach wie vor statt."

Innovationen auf dem Land
Planerische Impulse für Bauten, Orte, Regionen
Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (Hrsg.), 2017
Die Broschüre bietet Beiträge zum Thema Innovationen auf dem Land: Projektberichte aus der Praxis vor Ort ebenso wie klassische Forschungsberichte. Die Themenfelder sind Leerstandsaktivierung in unterschiedlichen Gebäudestrukturen, die ländliche Bau- und Landschaftskultur, interkommunalen Zusammenarbeit sowie Mobilität und Daseinsvorsorge.

Nachhaltige Innenentwicklung für Wohnungsbau
Beispiele aus Städten und Gemeinden in Hessen
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Wiesbaden 2017
Der Leitfaden wendet sich vor allem an kommunale Verwaltungen und Akteure der Wohnungswirtschaft. Er soll eine Orientierung darüber geben, wie die Möglichkeiten der Innenentwicklung an geeigneten Standorten verstärkt genutzt werden können. Im Grundlagenteil des Leitfadens werden die Möglichkeiten des Bau- und Planungsrechts wie Vorhaben im unbeplanten Innenbereich oder Ausnahmen und Befreiungen angesprochen. Den besonderen planerischen Herausforderungen wie Immissionen, außergewöhnlicher Grundstücksbeschaffenheit oder Stellplätzen widmet sich das zweite Kapitel. Den Schwerpunkt des Leitfadens bilden zahlreiche Beispiele aus ganz Hessen. Diese werden jeweils mit Lageplänen, Grundrissen und Fotos sowie textlichen Erläuterungen kurz und anschaulich dargestellt.

Zunehmende Polarisierung der Immobilienpreise in Deutschland bis 2030
DIW Wochenbericht Nr. 23 2017, Berlin
In vielen deutschen Landkreisen sind für die Zukunft rückläufige Einwohnerzahlen zu erwarten. Damit dürften auch Auswirkungen auf den Immobilienmarkt einhergehen. Das DIW hat eine Modellrechnung der Angebotspreise für Wohnimmobilien in den Landkreisen bis zum Jahr 2030 durchgeführt. In die Modellrechnung sind die aktuellen Immobilienpreise der empirica-systeme-Marktdaten sowie die Bevölkerungsvorausberechnung der Bertelsmann-Stiftung eingegangen. Weitere Faktoren, die die Entwicklung von Immobilienpreisen beeinflussen, wurden nicht einbezogen. Das Ergebnis belegt die These von sinkenden Immobilienpreisen in ländlichen Gebieten gegenüber steigenden Preisen in den Ballungszentren.

ready kompakt – Planungsgrundlagen zur Vorbereitung von altengerechten Wohnungen
Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR),
Schriftenreihe Zukunft Bauen, 2017
Die Menschen in unseren Städten und Gemeinden werden immer älter. Die meisten von uns wünschen sich, auch im Alter möglichst lange in ihrer Wohnung bleiben zu können. Viele Wohnungen müssen aber an die veränderten Bedürfnisse im Alter angepasst werden. In einem Forschungsprojekt hat das Institut Wohnen und Entwerfen der Universität Stuttgart den Baustandard „ready“ entwickelt, der ein barrierefreies Wohnen im Alter ermöglicht. Die Broschüre fasst die entsprechenden Grundlagen für Planer, Architekten und die Wohnungswirtschaft zusammen.

aus dem Jahr 2016 ...

Ländliche Regionen verstehen - Fakten und Hintergründe 
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 2016
Die Bedeutung ländlicher Regionen für Leben und Arbeiten, Wirtschaft und Kultur in Deutschland kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie sind die Basis für die Lebensmittel- und Energieversorgung und bieten Raum für Erholung. Zugleich bestehen große Herausforderungen, denen sich Politik und Gesellschaft stellen müssen. Die Broschüre "Ländliche Regionen verstehen" stellt die ländlichen Regionen und ihre Bedeutung, Trends und Herausforderungen vor.

Wohnen in Hessen – gemeinschaftlich und generationenübergreifend
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, 2016
Die Broschüre informiert über Formen des Gemeinschaftlichen Wohnens und zeigt Wege zur Realisierung von Gemeinschaftswohnprojekten auf. Zahlreiche Praxisbeispiele regen an, eigene Konzepte zu entwickeln und die Angebote weiter auszubauen. Angesprochen werden interessierte Bürgerinnen und Bürger, Wohnungsbaugesellschaften, Fachleute, aber auch Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik und Verwaltung. Für weitere Informationen und Beratung zum Gemeinschaftlichen Wohnen werden Kontaktadressen angegeben.

4. Demografie-Bericht der Hessischen Landesregierung
Hessische Staatskanzlei, 2016
Mit dem 4. Demografie-Bericht informiert die Hessische Landesregierung über die derzeitige Lage im Land sowie über die Weiterentwicklung und Perspektiven einer demografieorientierten Landespolitik.
Der Bericht gibt Einblick in den aktuellen Umsetzungsstand von Maßnahmen in den Handlungsfeldern „Regionale Infrastruktur / Regionalentwicklung“, „Kinder und Familien“, „Älter werdende Gesellschaft“ und „Arbeitswelt“. Dazu zählen Maßnahmen wie die Allianz für Wohnen, die Neuordnung des Kommunalen Finanzausgleichs oder das Kommunale Investitionsprogramm, aber auch die Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit und Hilfen beim Breitbandausbau. Der Ausbau von Ganztagsangeboten an Schulen oder der Gesundheitspakt 2.0 für die Jahre 2014 bis 2018 sind ebenfalls Bausteine, mit denen städtische und ländliche Regionen unterstützt werden, ihre Stärken auszubauen und sich zukunftsfest aufzustellen. Ein Maßnahmenmix aus Bildung, Arbeitsmarktpolitik und Internationalisierung dient dazu, Fachkräfte zu gewinnen und deren Verbleib zu sichern.

Bevölkerungsvorausschätzung für Hessen und seine Regionen als Grundlage der Landesentwicklungsplanung - Wichtige Ergebnisse im Überblick
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, 2016
Hier finden Sie die aktuelle Bevölkerungsvorausschätzung für die hessischen Landkreise und Gemeinden für den Zeitraum 2014 bis 2030 bzw. 2050.
Hinweis: Die Daten für Ihre Gemeinde in Hessen finden Sie auf dieser Web-Site in der Gemeindedatenbank Demografischer Wandel

Baukultur Bericht "Stadt und Land" 2016/17
Bundesstiftung Baukultur (Hrsg.), 2016
Der neue Baukultur Bericht 2016/2017 „Stadt und Land“ steht ab sofort als PDF zur Verfügung. Unter dem Titel „Stadt und Land“ legt die Bundesstiftung Baukultur den Fokus auf mittel- und kleinstädtische sowie ländliche Räume mit den Kernthemen „Vitale Gemeinden“, „Infrastruktur und Landschaft“ sowie „Planungskultur und Prozessqualität“. Untersuchungen und Umfragen zur Lage der Baukultur in Deutschland zeigen, wie bedeutend Baukultur auch und gerade außerhalb der Metropolen ist und welches Potenzial für eine positive Zukunftsperspektive hiermit verbunden sein kann.

Zukunft auf dem Land - Impulse für lebenswerte Regionen
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (Hrsg.), 2016
Von April bis Oktober 2015 führte der Bundeslandwirtschaftsminister in zehn Gemeinden in ganz Deutschland Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern darüber was zu einem guten Leben auf dem Land gehort. Die Broschüre informiert über die Ergebnisse dieser Gespräche sowie über Förderprogramme und Projekte.

Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume 2016
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (Hrsg.), 2016
Der zweite Bericht zur Entwicklung der ländlichen Räume in Deutschland beschreibt für die Handlungsfelder „Wohnen, Infrastruktur und Daseinsvorsorge“, „Regionale Wirtschaft und Arbeit“ sowie „Landnutzung, natürliche Ressourcen und Erholung“ die aktuelle Ausgangssituation in den ländlichen Räumen sowie die Ziele, Förderprogramme und Maßnahmen der Bundesregierung zu ihrer Entwicklung.

Planen mit Tiefgang – vorsorgender Bodenschutz: Wissen für die Praxis
Politik mit Tiefgang – vorsorgender Bodenschutz: Wissen für Entscheider

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV), 2016
Für Kommunen bestehen viele Möglichkeiten zum sparsamen und schonenden Umgang mit Böden. Diese betreffen zum Beispiel die Ausschöpfung von Innenentwicklungspotenzialen oder die Vermeidung von Schädigungen des Bodengefüges auf Baustellen. Die Broschüren enthalten hierzu konkrete Maßnahmenlisten für die Praxis und vermitteln wesentliche Zielsetzungen und Lösungsansätze für alle, die politische Entscheidungen treffen.

Wohnungsbedarfsprognose für die hessischen Landkreise und kreisfreien Städte
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 2016
Die Wohnungsbedarfsprognose schätzt den Wohnungsbedarf für den Zeitraum zwischen 2014 und 2040 in den hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten. Ihr liegt eine Bevölkerungsprojektion bis zum Jahr 2030 und eine Trendfortschreibung der Bevölkerungsentwicklung bis 2050 zu Grunde. Die Zuwanderung von Flüchtlingen wurde dabei berücksichtigt.

Mitplanen, Mitreden, Mitmachen - Ein Leitfaden zur städtebaulichen Planung
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV), 2016
Bürgermitwirkung kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass kommunale Planungskonzepte an den Bedürfnissen der Beteiligten orientiert und nachhaltig und innovativ gestaltet werden können. Die Broschüre vermittelt die notwendigen Informationen für Bürgerinnen und Bürger, die mitmachen und mitreden, wenn es um die Zukunft Ihrer Stadt oder Gemeinde geht. Sie liefert Antworten auf Fragen wie: Welche städtebaulichen Planungen gibt es? Welche Aufgaben erfüllen sie? Wie kann ich an den städtebaulichen Planungen mitwirken?
Dieser Leitfaden zur städtebaulichen Planung hat sich zu einem »Klassiker« entwickelt, der nun aktualisiert in der 7. Auflage vorliegt.

„Menschen und Erfolge – In ländlichen Regionen willkommen!“
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Online-Publikation 2016
In der Wettbewerbsrunde „Menschen und Erfolge“ 2015 waren Beiträge zur Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen gesucht. Die Online-Publikation präsentiert 30 gute Beispiele und zeigt: Das Engagement für Flüchtlinge in kleineren Städten und Gemeinden ist vielfältig und bunt.

Grundlageninformationen für Wirtschaft und Planung in Hessen
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, 2016
Die Broschüre beinhaltet Informationen, die für räumliche Planungsentscheidungen von Bedeutung sind. Neben den Landes- und Regierungsbezirksdaten finden sich hier auch Regionaldaten auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte. Dargestellt werden Gebietsabgrenzungen, die Strukturräume, die zentralörtlichen Kennzeichnungen oder die Arten der Flächennutzung. Ebenso Informationen zu Struktur und Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft, Erwerbstätigkeit, Beschäftigung, Arbeitsmarkt und Tourismus in Form von Tabellen, Diagrammen und/oder Karten.

aus dem Jahr 2015 ...

Regionale Aspekte des demografischen Wandels
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Hrsg.), 2015
Die Broschüre des BiB behandelt den Verlauf des demografischen Wandels in den kreisfreien Städten und Landkreisen und macht die regionalen Unterschiede mit Hilfe zahlreicher Karten augenfällig. Behandelt werden die Themen: Bevölkerungsentwicklung, Geburten, Sterblichkeit, Wanderungen, Haushalte, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bevölkerung mit Migrationshintergrund u.a.

Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel 1052, 1972, 1993 und 2012
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BEL), 2015
Das Forschungsprojekt hat den Wandel der Lebensverhältnisse seit 1952 alle 20 Jahre in 14 Dörfern untersucht. Die 7 beteiligten Forschungsinstitute haben 8 Teilprojekte betrachtet: Dörfer als Wohnstandorte, Alltagsbewältigungsstrategien, Kindheit im Wandel, soziale Unterstützungsstrukturen im Wandel, Anforderungen an die Landwirtschaft, Neue Medien und dörflicher Wandel, ländliche Arbeitsmärkte – Chancen für Frauen sowie Handlungsmöglichkeiten von Orten. Im Rahmen der Studie wurden mehr als 3.000 Einwohner befragt. Die Ergebnisse zeigen sehr heterogene ländliche Entwicklungen und große infrastrukturelle Unterschiede. Unter anderem wird festgestellt, dass selbst organisierte Systeme der Daseinsvorsorge erhebliche Beachtung erfahren, wobei das Thema „Pflege“ eine herausragende Stellung einnimmt.

Wachsen oder schrumpfen
BBSR-Analysen KOMAPKT 12/2015
Das räumliche Informationssystem des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bietet eine indikatorgestützte Definition von schrumpfenden und wachsenden Kommunen und Regionen, wobei Schrumpfung nicht allein über Bevölkerungsabnahme gemessen wird. In einer Typisierung werden sechs Entwicklungsindikatoren zur Beschreibung von Schrumpfung bzw. Wachstum zusammengefasst und die Ergebnisse für die deutschen Städte und Gemeinden dargestellt. Die vorgestellt Typisierung soll jährlich aktualisiert werden.

Von Hürden und Helden - Wie sich das Leben auf dem Land neu erfinden lässt
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Generali Zukunftsfonds,  2015
Weniger Einwohner in den Dörfen führen dazu, dass sich das Leben auf dem Land verändert. Infrastrukturen müssen erhalten oder neu organsisiert werden. Dabei sind die Menschen sehr erfinderisch. Es mangelt nicht an Ideen, wie es sich trotz aller Schwierigkeiten auf dem Land gut leben lässt. Die Studie des Berlin-Instituts beleuchtet die wachsenden Versorgungsprobleme der ländlichen Gebiete. Sie ist vor allem aber auch eine Sammlung von Hemmnissen, die neuen Versorgungsangeboten im Wege stehen und von mutigen Personen, die diese Hürden mit klugen Ideen, Witz und Beharrlichkeit aus dem Weg räumen.

Raumbeobachtung.de
Aktuelle Analysen, interaktive Karten und Grafiken zur Stadt- und Raumentwicklung
Das räumliche Informationssystem des Bundesamtes für Bauwesen, Stadt- und Raumentwicklung bietet Informationen zu den Standort- und Lebensbedingungen in Deutschland und Europa. Für rund 100 Indikatoren lassen sich thematische Karten mit Regionalinformationen erstellen. Ausgewählte Karten sind in einem Download-Bereich abrufbar.

Chance! Demografischer Wandel vor Ort - Ideen - Konzepte - Beispiele
Deutsche Vernetzungsstelle (DVS) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), aktualisierte Neuauflage 2015
Sonderpublikation in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Landgesellschaften, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Deutschen Landkreistag. Die Veröffentlichung beinhaltet Instrumente und Fallbeispiele zum Umgang mit dem demografischen Wandel, die aktuell erprobt und angewendet werden. Sie zeigt Fördermöglichkeiten auf und gibt Informationen zur Strategie des Bundes und einiger Bundesländer.

Jedes Alter zählt – weiterentwickelte Demografie-Strategie der Bundesregierung
Bundesministerium des Innern, 2015
Im Jahr 2015 hat die Bundesregierung ihre Demografie-Strategie aus dem Jahr 2012 unter dem Titel „Für mehr Wohlstand und Lebensqualität aller Generationen“ weiterentwickelt. Sie zeigt damit auf, was bereits erreicht worden ist und welche Schwerpunkte die Bundesregierung zur Gestaltung des demografischen Wandels setzt. Nach einer Zusammenfassung der demografischen Lage in Deutschland werden die Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen dargestellt.

Ehrenamt sicher in die Zukunft –
Ehrenamtliche Vereinsvorstände und Führungskräfte im ländlichen Raum gewinnen und halten
Hessische Landesregierung, 2015
Viele Gemeinden stellen fest, dass zunehmend Menschen fehlen, die als Führungskräfte und Funktionsträger ehrenamtliche Aufgaben wahrnehmen wollen. In einem zweijährigen hessischen Modellprojekt haben die LandesEhrenamtsagentur Hessen und die Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ in acht Kommunen Möglichkeiten zur Verbesserung dieser Situation entwickelt und erprobt. Die Ergebnisse sind in der Broschüre zusammengefasst, wobei Checklisten gute Tipps geben, wie Gemeinden ihre Vereine einbinden, fördern, für die Zukunft fit machen und dabei die Erfahrungen der Modellkommunen nutzen können.

Stadt - Land - Raum. Öffentliche Orte jenseits der Metropolen
Herbert Quandt-Stiftung, 2015
In dieser Veröffentlichung geht der Hannoveraner Städteplaner Dr. Ulrich Berding der Frage nach, wie nachhaltige Konzepte für Stadtplanung, kulturelle oder wirtschaftliche Nutzung im Zusammenspiel von öffentlicher Hand und Bürgergesellschaft entwickelt werden können, damit kleine Städte und Dörfer weiterhin lebenswert bleiben. Zahlreiche Fallbeispiele illustrieren die Ergebnisse.

Wohnungsmarktprognose 2030
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), BBSR-Analysen KOMPAKT 07/2015
Die gestiegene Nachfrage nach Wohnraum und der notwendige Wohnungsneubau sind seit einiger Zeit wieder im Zentrum der wohnungspolitischen Diskussion. Die BBSR-Wohnungsmarktprognose stellt in Verbindung mit den demografischen Prognosen des BBSR wichtige Informationsgrundlagen dazu bereit. Die Publikation umfasst aktuelle Trends und Strukturen am Wohnungsmarkt, die Entwicklung der Wohnflächennachfrage bis 2030  und gibt Auskunft darüber, welches Neubauniveau kurz- bis mittelfristig in Deutschland erreicht werden sollte, um auf die Nachfrage ausreichend zu reagieren.

Der künftige Bedarf an Wohnungen – Eine Analyse für Deutschland und alle 402 Kreise
Institut der deutschen Wirtschaft, IW policy paper 24/2015
In der Studie wird der Baubedarf für Deutschland und die einzelnen Kreise dargestellt. Grundlage der Berechnungen sind die demografische Entwicklung sowie der notwendige Ersatzbedarf an Wohnungen, der sich aus dem Abgang im Wohnungsmarkt ergibt. Im Ergebnis zeigt sich, dass in einigen Landkreisen schon jetzt zuviel gebaut wird. In schrumpfenden Regionen sollte jedoch eine Zersiedelung vermieden und die Wohnungsnachfrage eher nach innen gelenkt werden.

aus dem Jahr 2014 ...

Ländliche Regionen verstehen - Fakten und Hintergründe
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 2014
Die Broschüre "Ländliche Regionen verstehen" stellt die ländlichen Regionen und ihre Bedeutung für Leben und Arbeiten, Wirtschaft und Kultur sowie Trends und Herausforderungen für die Entwicklung des ländlichen Raums vor. Aufgegriffen werden die Themen Wohnen, Arbeit, Flächennutzung, Grundversorgung, Bildung und Kultur, Mobilität und Erholung.

EU Kommunalkompass - Ihr Startschuss in die neue Förderperiode der EU-Struktur- und Investitionsfonds für mehr Nachhaltigkeit vor Ort
TAURUS ECO Consulting GmbH, Dr. Klaus Sauerborn u. a., 2014
Die Broschüre enthält Informationen zu den Fördermöglichkeiten und Bedingungen der EU-Struktur- und Investitionsfonds, Anregungen für eine integrierte lokale und regionale Entwicklung, Projektbeispiele und Serviceinformationen für die Handlungsfelder Umwelt- und Naturschutz, Energiewende und Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel, Bildung und berufliche Qualifizierung, nachhaltige Mobilität und nachhaltiges Wirtschaften.

Gesund schrumpfen – Rückbau konstruktiv gestalten
Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume, 2014
Die Entwicklung des ländlichen Raumes wird in vielen Teilen des Landes langfristig durch Schrumpfung geprägt. Um die Herausforderungen dieser unumkehrbaren Entwicklung zu bewältigen, müssen alle beteiligten Akteure bereit sein, die Schrumpfung zu akzeptieren und sich auf die notwendigen Anpassungen einzulassen. Dazu ist ein Bewusstseinswandel notwendig. Die Beiträge zeigen, wie das gelingen und wie Schrumpfung gestaltet werden kann.

Kooperation im Quartier
mit privaten Eigentümern zur Wertsicherung innerstädtischer Immobilien
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), 2014
Das ExWoSt-Forschungsfeld KIQ - Kooperation im Quartier besteht seit 2011. Hier erproben 15 Modellvorhaben neue Kooperationsformen zwischen lokalen Eigentümervereinen und Kommunen mit dem Ziel, gemeinsam innerstädtische Wohnquartiere und die Wohnungsbestände aufzuwerten. Die Zwischenbilanz zeigt die Vorgehensweise und erste Ergebnisse der Modellvorhaben.

„Unser Dorf hat Zukunft“, Abschlussbericht 2013
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 2014
Der Abschlussbericht zeigt die Vielfalt der Ideen und deren Umsetzung in den ausgezeichneten Dörfern. Er soll damit Anregungen geben, wie ländlich geprägte Regionen nachhaltig entwickelt werden können.

Universales - Barrierefreies Bauen
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung,
6. korrigierte Auflage, Juni 2014
Universales Bauen für alle Menschen - unabhängig von Alter, Geschlecht, Lebenssituation und Konstitution. Die Broschüre informiert, welche Anforderungen an das Universale und Barrierefreie Bauen derzeit in den Rechtsvorschriften verankert sind. Darüber hinaus bietet sie einen umfangreichen Serviceteil mit Angaben zur Förderung, weiterführende Informationen und Adressen.

Stadt für alle Lebensalter - Wo deutsche Kommunen im demografischen Wandel stehen und warum sie altersfreundlich werden müssen
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Körber-Stiftung, 2014
Die Alterung der Gesellschaft wird die Städte in den kommenden Jahrzehnten grundlegend verändern. Die Studie gibt Handlungsempfehlungen dafür, wie sich Kommunen erfolgreich auf diese Veränderungen einstellen können, indem sie kreative, lokale Lösungen finden und auf die Ideen vieler Mitstreiter aus allen gesellschaftlichen Gruppen bauen.

aus dem Jahr 2013 ...

Jugend belebt Leerstand
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), 2013
Im Forschungsfeld "Jugend belebt Leerstand" haben Jugendliche für leer stehende Gebäude innovative Ideen entwickelt und in eigener Verantwortung Baumaßnahmen umgesetzt. Zwölf sehr unterschiedliche Gebäude von der Eckkneipe bis zum Kasernengebäude wurden als Modellprojekt dafür ausgewählt. Die Publikation wendet sich an alle, die Jugendliche bei der Umnutzung von leer stehenden Immobilien unterstützen möchten oder auf der Suche nach guten Ideen für leer stehende Gebäude sind.

Vielfalt statt Gleichwertigkeit
Was Bevölkerungsrückgang für die Versorgung ländlicher Regionen bedeutet
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, 2013
Die Studie diskutiert den Grundsatz der Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels – u.a. auf der Grundlage einer Workshop-Reihe der letzten zwei Jahre. Darüber hinaus bietet sie vielfältige Anregungen und Vorschläge für die künftige Gestaltung der Versorgung im ländlichen Raum und gibt Hinweise auf zahlreiche weitere Quellen, Statistiken, Prognosen. Die Themen der Studie sind „Energieversorgung und Energieproduktion“, „Wasserver- und Wasserentsorgung“, „Mobilität“, „medizinische Versorgung und Nahversorgung“ sowie „Schule“.

Daseinsvorsorge im europäischen Vergleich - Problemwahrnehmung, Lösungsstrategien, Maßnahmen
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), 2013
Der Bericht stellt Statistiken zur differenzierten demografischen Entwicklung vor und nationale Besonderheiten heraus. Es zeigt sich, dass insbesondere der ländliche, periphere Raum oftmals von Schrumpfung und Überalterung betroffen ist. Trotz der gemeinsamen Schwierigkeiten betroffener Regionen herrscht Konsens über die Spezifizität von Gebieten und deren eigenständige Entwicklung. Die Erkenntnis liegt darin, dass es kein einheitliches Konzept geben kann und Strategien und Regionalpläne auf der Grundlage spezifischer Bedürfnisse erarbeitet werden müssen.

Regionen im demografischen Wandel stärken
Bundesministerium des Innern, 2013
Um den demografischen Wandel aktiv zu gestalten, arbeiten die Bundesregierung und ihre Partner bei der Umsetzung der Demografiestrategie "Jedes Alter zählt" an Lösungen. Die Arbeitsgruppe "Regionen im demografischen Wandel stärken" hat eine Methodik entwickelt, mit der sich nach bundesweit einheitlichen wissenschaftlichen Kriterien die einzelnen Regionen in Ausmaß und Umfang ihrer Betroffenheit vom demografischen Wandel abgrenzen lassen. Die wesentlichen Ergebnisse - auch für hessische Regionen - zeigen Karten, die als PDF heruntergeladen werden können.

Baukultur in ländlichen Räumen
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) 2013
Die Online Broschüre stellt fünf Baukulturgemeinden vor und zeigt, wie Baukultur einer Gemeinde von Nutzen sein kann.

Katalog möglicher Instrumente zur Mobilisierung innerstädtischer Baulandpotenziale, unter besonderer Berücksichtigung verwahrloster Immobilien
Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, 2013
Der Umgang mit leer stehenden Häusern stellt eine große Herausforderung für Gemeinden dar. Der Katalog stellt Instrumente des allgemeinen und besonderen Städtebaurechts vor, die zur Mobilisierung von Bauland einsetzbar sind und die einen Beitrag zum Umgang mit verwahrlosten Immobilien leisten können. Er wurde im Rahmen des Projekts „Regionale Daseinsvorsorge“ im Landkreis Hersfeld-Rotenburg erarbeitet.

LEADER bewegt Regionen - ländliche Regionalentwicklung in Hessen
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, 2013
Die Broschüre zeigt viele beispielgebende Projekte, die in den letzten Jahren mit Fördermitteln aus dem LEADER-Programm in Hessen unterstützt wurden. LEADER ist die Abkürzung des französischen „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“ und wird übersetzt mit „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums. Die Broschüre beinhaltet auch Informationen über das Förderprogramm und die hessischen LEADER-Fördergebiete.

Regionale Schrumpfung gestalten
Handlungsspielräume zur langfristigen Sicherung gesellschaftlicher Teilhabe schaffen und nutzen
Patrick Küpper, Annett Steinführer, Steffen Ortwein, Moritz Kirchesch
Institut für ländliche Räume, Johann Heinrich von Thünen-Institut, 2013
Die Studie stützt sich auf drei Workshops, in denen 40 Experten aus Wissenschaft und Praxis die Probleme, Chancen, und Gestaltungsoptionen regionaler Schrumpfung diskutierten. Im Vordergrund stehen die Themen Leerstand und Innenentwicklung, Versorgung und Mobilität sowie regionale Wirtschaft und Arbeit. Als Ergebnis werden neun Handlungsempfehlungen gegeben, die es schrumpfenden Regionen ermöglichen sollen, neue Wege zu gehen und zu experimentieren, um regional angepasste Lösungen zu finden. Ergänzend zu den Handlungsempfehlungen benennt die Studie Adressaten, Förderansätze, Beispiele und weitere Informationsquellen. Zudem will die Studie der Diskussion über das Thema Regionale Schrumpfung einen neuen Anstoß geben.

Lebensqualität in ländlichen Räumen sichern!
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume, 2013
Die Broschüre zeigt, mit welchen Ideen Dörfer und Regionen lebendig und funktionsfähig bleiben oder wieder belebt werden können. Ein Arzt ohne Praxis, der Nachbar fährt den Bus zur nächst größeren Stadt, im Supermarkt einkaufen und gleichzeitig einen neuen Personalausweis beantragen, schnelles Internet für alle oder eine Oper im Schweinestall? Informationen zu all diesen Themen finden Sie in dieser Veröffentlichung.

Ländliche Räume - Räume voller Ideen!
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume, 2013
Die Veröffentlichung zeigt Projekte, die nicht nur die Vielfalt des ländlichen Raumes exemplarisch demonstrieren, sondern auch zeigen, wie diese reichhaltigen Potenziale und Ideen kreativ genutzt werden können. Der "rote Faden" aller Projekte ist die Zusammenarbeit verschiedener Akteure, die gemeinsam mit ihren Gemeinden und Regionen neue Wege gehen und auf die vielen von Region zu Region unterschiedlichen Probleme individuelle Antworten suchen, Lösungen entwíckeln und dies dann engagiert umsetzen. Diese Broschüre soll Sie einladen, eine Reise zu den vielfaltigen Projekten in ländlichen Räumen zu unternehmen.

aus dem Jahr 2012 ...

Leitfaden zur Erstellung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK)
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 2012
Der Leitfaden zeigt die Themen und Handlungsfelder sowie die Arbeitsphasen zur Erstellung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes auf und gibt Empfehlungen für die Umsetzung und Verstetigung des Prozesses. Er dient den Kommunen, die die Aufnahme in das Hessische Programm zur Dorfentwicklung anstreben als Richtschnur.

Interkommunale Kooperation in ländlichen Räumen
Untersuchung des Instruments hinsichtlich der Sicherung der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, 2012
Die interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) ist ein erprobtes und vielfach erfolgreiches Instrument zur Sicherung der Daseinsvorsorge, Qualitätssicherung und Kostenreduktion. Das Gutachten basiert neben einer Literatur- und Internetrecherche auf dem Austausch mit Fachleuten sowie einer Abfrage bei Landesministerien.

Altengerechter Umbau der Infrastruktur: Investitionsbedarf der Städte und Gemeinden
KfW Bauherrengruppe, Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), 2012
Die Alterung der Bevölkerung stellt neue Anforderungen an die Infrastruktur der kommunalen Daseinsvorsorge - insbesondere an die baulichen Anlagen, ihre Lage sowie ihre Erreichbarkeit. Vor diesem Hintergrund hat das Deutsche Institut für Urbanistik im Auftrag der KfW Bankengruppe eine Studie zum Investitionsbedarf für den altengerechten Umbau der Infrastruktur von Städten und Gemeinden durchgeführt. Untersucht wurden u.a. die Aktivitäten der kommunalen und freigemeinnützigen Träger der Infrastrukturen sowie die Defizite und Hemmnisse bei der altengerechten Anpassung der Infrastrukturen.

Hessisches Gesetz zur Stärkung Innerstädtischer Geschäftsquartiere (INGE)
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 2012

Freiräume entwickeln - Lebensräume schaffen
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 2012
Die Veröffentlichung möchte dazu beitragen, dass die Entwicklung von Grünflächen und Freiräumen eine zentrale Rolle in den Kommunen einnimmt. Neun Projektbeispiele zeigen hierzu Schlüsselstrategien. Ausgewählte Expertenstatements ergänzen konzeptionelle Ansätze. Die Broschüre richtet sich an alle, die für die Freiraumentwicklung vor Ort verantwortlich sind oder hierzu Beiträge leisten wollen. Das sind neben den politisch Verantwortlichen, den Mitarbeitern der Verwaltung, den Planern und Fachbeauftragten auch die privaten Akteure, lokalen Initiativen und Vereine.

aus dem Jahr 2011 ...

Regionalstrategie Daseinsvorsorge
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) 2011
Der Leitfaden gibt Handlungsempfehlungen und Tipps für die Daseinsvorsorgeplanung auf Landkreisebene. Gute Beispiele werden vorgestellt.

Weißbuch Innenstadt
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), 2011
... zeigt Aspekte und Handlungsvorschläge zur Stärkung von Innenstädten und Ortszentren.

Finanzierungsinstrumente für aktive Regionen - Beispiele und Handlungsempfehlungen
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), 2011
Der Leitfaden zeigt die Voraussetzungen für die Einrichtung von Regionalbudgets oder Regionalfonds auf. Er beschreibt, was bei der Umsetzung zu beachten ist und welche Instrumente für die jeweilige Region in Frage kommen. Der Leitfaden unterstützt den Erfahrungsaustausch zwischen Praktikern, Akteuren aber auch politischen Ebenen. Er enthält eine Übersicht mit weiterführenden Informationen und Ansprechpartnern.

Bodenschutz in der Bauleitplanung, 2011
Die Arbeitshilfe zur Berücksichtigung von Bodenschutzbelangen in der Abwägung und der Umweltprüfung nach BauGB beschreibt rechtliche Grundlagen und allgemeine Vorgaben. Sie gibt eine praxisnahe Anleitung zur Einbeziehung des Bodenschutzes in die Bauleitplanung und die Umweltprüfung von Bebauungsplänen. Zahlreiche Prüfkataltoge geben dabei konkrete Hilfestellung.

aus dem Jahr 2010 ...

Modellvorhaben zum altersgerechten Umbau von Wohngebäuden, Wohnquartieren sowie der kommunalen und sozialen Infrastruktur
BBSR, 2010
Auf den Projektaufruf von BMVBS und BBSR im zweiten Halbjahr 2009 waren mehr als 100 Bewerbungen eingegangen. Daraus wurden 20 Modellvorhaben endgültig ausgewählt, davon 14 im Forschungsschwerpunkt "Wohngebäude" und 6 im Forschungsschwerpunkt "Infrastruktur". Die Veröffentlichung beschreibt die Modellvorhaben und Fördermöglichkeiten.