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Praxisforum Abwasserentsorgung

Abwasserentsorgung im ländlichen Raum unter den Vorzeichen des demografischen Wandels

29. April 2013, Stadthalle Kolpinghaus Hünfeld

Der Rückgang der Einwohnerzahlen im ländlichen Raum bedeutet für die Abwasserentsorgungssysteme sinkende Abwassermengen, eine geringere Auslastung der Anlagen und höhere spezifische und einwohnerbezogene Kosten. Für Städte und Gemeinden sind damit Herausforderungen verbunden, denen sie mit technischen und organisatorischen Optimierungsmöglichkeiten begegnen können, die jedoch im Spannungsfeld von Kosten und Gewässerschutz stehen.

Um bezahlbare systembezogene Umgestaltungen für Entsorgungsgebiete mit schrumpfenden Gemeinden zu entwickeln und dabei ggf. auch neue Wege zu beschreiten, müssen die technischen Möglichkeiten und Handlungsoptionen in den Gemeinden bekannt sein.

Das Praxisforum zeigte anhand von erfolgreichen Beispielen solche Möglichkeiten und Handlungsoptionen auf. Wissenschaftler und Praktiker stellten Ansatzpunkte für innovative Ideen dar und berichteten über Projekte, bei deren Umsetzung sie mitwirken.

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung hatte gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und mit der Stiftung Schloss Ettersburg zu dem Praxisforum eingeladen.

Downloads der Präsentationen

Abwasserentsorgungssysteme vor dem Hintergrund
der demografischen Entwicklungen
Prof. Dr.-Ing. Ulf Theilen und Prof. Peter Jahnen,
Technische Hochschule Mittelhessen

Praxisbeispiel:
Neuordnung der Abwasserentsorgung der Gemeinde Lautertal, Vogelsbergkreis
Bürgermeister Heiko Stock, Gemeinde Lautertal

Praxisbeispiel:
Wachsende Belastung durch geringere Auslastung -
zum Umgang mit der
Fehlanpassung von Kläranlagen in Thüringen
Frank Thorwirth, Bennert Ingenieurbau GmbH

Ungenutzte Potenziale - Energieoptimierung auf mittelhessischen Kläranlagen
Dipl.-Ing. Frank Reißig, Regierungspräsidium Gießen

Praxisbeispiel:
Energieanalysen auf kleinen Kläranlagen -
mehr als nur Strom sparen

Harald Bausch, Gemeinde Ebsdorfergrund und
Dipl.-Ing. Bernd Haberkern, IAT Ingenieurberatung Darmstadt

Chancen, Defizite und Optionen interkommunaler Kooperation in der Siedlungswasserwirtschaft
Dipl.-Ing. Martin Schmidt, TU Darmstadt

Sieben Kommunen gehen einen gemeinsamen Weg
Praxisbeispiel: Erfahrungen im Zweckverband Mittelhessische Abwasserwerke (ZMA)
Bürgermeister Manfred Apell, Gemeinde Lahntal

 

 

 

 

Quelle Fotos:
Skateboarder:
© Marc Darkin / fotolia.com
Boule: © iStock.com / Karl Thaller
Kläranlage: HA Hessen Agentur GmbH