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Publikationen zum Thema Versorgung und Mobilität im ländlichen Raum

Hier finden Sie Konzepte, Studien und Statistiken. Die Sammlung wird laufend erweitert.

aus dem Jahr 2017 ...

Planspiel Mobilität – eine kurze Anleitung
dvs Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume, Bonn 2017
„Wie können wir Mobilität im ländlichen Raum sichern?“ lautete die Frage, mit der sich Vertreterinnen und Vertreter der LEADER-Regionen Burgwald-Ederbergland, Lahn-Dill-Bergland, Lahn-Dill-Wetzlar und Marburger Land auf Einladung der dvs auseinandersetzten – nicht in Vorträgen oder Diskussionen, sondern in Form eines Planspiels. In mehreren Stationen wurden Probleme analysiert, Alternativen abgewogen, Strategien entwickelt, Ziele formuliert und Entscheidungen getroffen.
Die Broschüre enthält eine detaillierte Dramaturgie für ein Planspiel „Mobilität“ mit Regieanweisungen, Materialanforderungen, Leitfragen usw. für die einzelnen Spielstationen.

Digitale Zukunft auf dem Land
Bertelsmann Stiftung (Hrsg.), Gütersloh, 2017
Die Digitalisierung kann dem ländlichen Raum neue Entwicklungschancen eröffnen. Allerdings stecken die meisten Projekte noch in der Anfangsphase. Die Studie stellt einige erfolgversprechende Beispiele vor, darunter Coworking-Spaces, die Verbindung von Einzelhandel und Ehrenamt, Anwendungen in der Gesundheitsversorgung u.a. 

Innovationen auf dem Land
Planerische Impulse für Bauten, Orte, Regionen
Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (Hrsg.), 2017
Die Broschüre bietet Beiträge zum Thema Innovationen auf dem Land: Projektberichte aus der Praxis vor Ort ebenso wie klassische Forschungsberichte. Die Themenfelder sind Leerstandsaktivierung in unterschiedlichen Gebäudestrukturen, die ländliche Bau- und Landschaftskultur, interkommunalen Zusammenarbeit sowie Mobilität und Daseinsvorsorge.

Handbuch Neulandgewinner Hier betreten Sie Neuland
Robert-Bosch-Stiftung (Hrsg.)
„Und es geht doch …“ könnte das Motto der Projekte sein, die in dieser Broschüre vorgestellt werden: Viele gute Ideen jenseits des Mainstream. Die Projekte werden mit dem Programm »Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort« der Robert Bosch Stiftung gefördert.

aus dem Jahr 2016 ...

4. Demografie-Bericht der Hessischen Landesregierung
Hessische Staatskanzlei, 2016
Mit dem 4. Demografie-Bericht informiert die Hessische Landesregierung über die derzeitige Lage im Land sowie über die Weiterentwicklung und Perspektiven einer demografieorientierten Landespolitik.
Der Bericht gibt Einblick in den aktuellen Umsetzungsstand von Maßnahmen in den Handlungsfeldern „Regionale Infrastruktur / Regionalentwicklung“, „Kinder und Familien“, „Älter werdende Gesellschaft“ und „Arbeitswelt“. Dazu zählen Maßnahmen wie die Allianz für Wohnen, die Neuordnung des Kommunalen Finanzausgleichs oder das Kommunale Investitionsprogramm, aber auch die Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit und Hilfen beim Breitbandausbau. Der Ausbau von Ganztagsangeboten an Schulen oder der Gesundheitspakt 2.0 für die Jahre 2014 bis 2018 sind ebenfalls Bausteine, mit denen städtische und ländliche Regionen unterstützt werden, ihre Stärken auszubauen und sich zukunftsfest aufzustellen. Ein Maßnahmenmix aus Bildung, Arbeitsmarktpolitik und Internationalisierung dient dazu, Fachkräfte zu gewinnen und deren Verbleib zu sichern.

Nachhaltige Mobilitätskonzepte für Touristen im öffentlichen Verkehr mit Fokus auf Regionen im Bereich von Großschutzgebieten
Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr e.V. (dwif e.V.), 2016
Viele Tourismusregionen im ländlichen Raum setzen Angebote zur nachhaltigen Mobilität um. Die inhaltlichen Schwerpunkte und der quantitative Umfang sind dabei sehr unterschiedlich. Grundsätzlich kann der Verzicht auf den eigenen Pkw und damit die Stärkung des vorhandenen ÖPNV am ehesten durch eine umfassende und frühzeitige Information zum gesamten ÖPNV-Angebot im Zielgebiet bewirkt werden. In der Studie werden gute Praxisbeispiele vorgestellt, Erfolgs- und Hemmnisfaktoren für nachhaltige Mobilitätskonzepte benannt, Aussagen zu Finanzierungsmöglichkeiten aufgeführt und Hinweise zur Optimierung der Angebote im ÖPNV nach touristischen Bedürfnissen gegeben.

Regionalstrategie Daseinsvorsorge ‑ Leitfaden für die Praxis
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), 2016
Der Leitfaden fasst die Erfahrungen der 21 Modellregionen des Aktionsprogramms regionale Daseinsvorsorge zusammen. Er gibt Anregungen für die Gestaltung des Prozesses zur Erarbeitung einer Regionalstrategie zur Sicherung der Daseinsvorsorge. Viele einzelne Bereiche der Daseinsvorsorge von der Schule über die Pflege und Mobilität bis hin zur Gefahrenabwehr werden mit Beispielen illustriert. Besondere Berücksichtigung finden die Bürgerbeteiligung und eine Gemeindetypisierung Der Leitfaden ist eine Fortschreibung des Leitfadens „Regionalstrategie Daseinsvorsorge. Denkanstöße für die Praxis“ aus dem Jahr 2011.

Mobilitäts- und Angebotsstrategien in ländlichen Räumen.
Planungsleitfaden für Handlungsmöglichkeiten von ÖPNV-Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen unter besonderer Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte flexibler Bedienformen
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), 2016
Ländliche Regionen, die vom demografischen Wandel stark betroffen sind, stehen vor großen Herausforderungen im Hinblick auf die Sicherstellung einer ausreichenden Mobilität für die in diesen Regionen lebende Bevölkerung. Neben einer Beschreibung der für den ländlichen Raum in Frage kommenden Angebotsformen wurde eine Schritt-für-Schritt-Anweisung für die Planung des ÖPNV im ländlichen Raum entwickelt, der die Planung in die Phasen "Problemanalyse", "Wahl der Angebotsform anhand raumspezifischer Merkmale", "Planung des passgenauen Angebotes", "Abschätzung der Fahrgastnachfrage", "Wirkungsanalyse", "Bewertung", "Abwägung und Entscheidung", "Umsetzung", "Wirkungskontrolle/Evaluation" und "Beteiligungsprozess" untergliedert.

Die Schule im Dorf lassen?
LandInForm 2/2016
Der demografische Wandel stellt die Schulinfrastrukturen in den ländlichen Regionen auf den Prüfstand. Sinkende Schülerzahlen und knappe öffentliche Finanzmittel haben in den vergangenen Jahrzehnten bereits in vielen Dörfern zur Schließung der Grundschule geführt. Aber muss es zwangsläufig dazu kommen? Antworten und Anregungen geben zahlreiche Praxisbeispiele.

Regionalstrategie Daseinsvorsorge - Leitfaden für die Praxis
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), 2016
In dem aktualisierten Leitfaden sind die Erfahrungen aus 21 Modellregionen des Aktionsprogramms regionale Daseinsvorsorge dargestellt. Methodische und inhaltliche Aspekte des kooperativen Prozesses zur Erstellung einer Regionalstrategie sowie in verschiedenen Bereichen der Daseinsvorsorge von der Schule bis zur Feuerwehr werden praxisnah aufgeführt. Hinweise zur Bürgerbeteiligung oder Gemeindetypisierung werden gegeben, gute Beispiele und weiterführende Literatur ergänzen den Leitfaden.

aus dem Jahr 2015 ...

Chance! Demografischer Wandel vor Ort - Ideen - Konzepte - Beispiele
Deutsche Vernetzungsstelle (DVS) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), aktualisierte Neuauflage 2015
Sonderpublikation in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Landgesellschaften, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Deutschen Landkreistag. Die Veröffentlichung beinhaltet Instrumente und Fallbeispiele zum Umgang mit dem demografischen Wandel, die aktuell erprobt und angewendet werden. Sie zeigt Fördermöglichkeiten auf und gibt Informationen zur Strategie des Bundes und einiger Bundesländer.

Jedes Alter zählt – weiterentwickelte Demografie-Strategie der Bundesregierung
Bundesministerium des Innern, 2015
Im Jahr 2015 hat die Bundesregierung ihre Demografie-Strategie aus dem Jahr 2012 unter dem Titel „Für mehr Wohlstand und Lebensqualität aller Generationen“ weiterentwickelt. Sie zeigt damit auf, was bereits erreicht worden ist und welche Schwerpunkte die Bundesregierung zur Gestaltung des demografischen Wandels setzt. Nach einer Zusammenfassung der demografischen Lage in Deutschland werden die Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen dargestellt.

Regionale Daseinsvorsorge in Europa – Beispiele aus ländlichen Regionen
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), MORO-Praxis, 3-2015
Mit den Herausforderungen des demografischen Wandels müssen sich verschiedene ländliche Regionen in Europa auseinandersetzen. In den Lösungsansätzen und Projekten finden sich teilweise übertragbare Komponenten oder Anregungen für neue Initiativen oder Vorgehensweisen. Das Aktionsprogramm Regionale Daseinsvorsorge hat hierfür einen Erfahrungsaustausch mit den Regionen Niederösterreich, Graubünden (Schweiz) und Südtirol (Italien) sowie Västernorrland (Schweden) durchgeführt. Die Ergebnisse und Projekte in den Bereichen Bildung, Mobilität, Gesundheit und Pflege, digitale Infrastruktur oder regionale Wirtschaft sind in der Broschüre zusammengefasst.

Anpassungsstrategien zur Regionalen Daseinsvorsorge –
Empfehlungen der Facharbeitskreise Mobilität, Hausärzte, Altern und Bildung
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), MORO-Praxis, 2-2015
Aufgrund der Abwanderung junger Menschen, des Geburtendefizits und der zunehmenden Alterung der Gesellschaft können in ländlichen Regionen nicht alle Angebote der Daseinsvorsorge – wie Schulen, Kindergärten, Arztpraxen, Läden, ÖPNV usw. – erhalten werden. Seit Dezember 2011 haben sich 21 Modellregionen im bundesweiten Aktionsrogramm Regionale Daseinsvorsorge damit befasst, wie diese Angebote gesichert werden können. Begleitend haben Experten aus den Modellprojekten, aus Fachressorts, Wissenschaft und Verbänden in vier Facharbeitskreisen die Ergebnisse ausgewertet und Lösungsansätze von allgemeinem Interesse entwickelt. Die Empfehlungen der Experten sind in der Broschüre zusammengefasst, dazu zählen z. B. ein „Integriertes Mobilitätsmanagement“ oder der Dialog der regionalen Gesundheitsakteure.  

Neue Kooperationen und Finanzierungsmodelle für die Daseinsvorsorge – Ein Praxisleitfaden
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Sonderveröffentlichung September 2015
Der Leitfaden gibt Hilfestellungen für den Prozess von einer Idee hin zu einer nachhaltigen Initiative im sozialen und kulturellen Bereich der Daseinsvorsorge. Die einzelnen Phasen, die Initiativen prinzipiell durchlaufen, werden beschrieben. Zu jeder Phase werden Empfehlungen zum geplanten Angebot, den Akteuren oder möglichen Rechts- und Organisationsformen gegeben, dazu zählen auch gute Beispiele, Tipps und weiterführende Links. Ebenso werden Fragen der Finanzierung behandelt. Darüber hinaus wird anhand konkreter Empfehlungen aufgezeigt, wie Kommunen interessierten Bürgerinnen und Bürgern oder Initiativen dabei helfen können, Daseinsvorsorge als gemeinsames Produkt anzubieten.

Modellprojekte Elektromobilität Ländlicher Raum
– Erfahrungen und Ergebnisse –
Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, 2015
In der Broschüre werden 20 Modellprojekte der Elektromobilität vorgestellt, die die besonderen Mobilitätsanforderungen den Menschen in ländlichen Gemeinden im Blick haben. Sie sind aus einem landesweiten Ideenwettbewerb hervorgegangen und werden vom Land Baden-Württemberg gefördert, um auszuloten, wie diese Technologie zu einer nachhaltigen Mobilität auf dem Land beitragen kann.

Indikatoren zur Nahversorgung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), 2015 (BBSR-Analysen KOMPAKT 10/2015)
Nahversorgung ist eine Frage der Lebensqualität – im ländlichen Raum ist jedoch ein Rückzug aus der Fläche zu beobachten. Häufig fehlen allerdings aussagekräftige und flächendeckende empirische Informationsgrundlagen zur Einschätzung der Situation. Die Broschüre stellt eine Methode zur Ermittlung der Erreichbarkeit von Nahversorgungseinrichtungen mit Hilfe von Geo-Informationssystemen und adressbezogenen Standortdaten vor und wendet diese auf Supermärkte, Hausarztpraxen, Apotheken Grundschulen und ÖV-Haltestellen an.

Für ein gesundes Leben in unserer Kommune - Nutzen Sie die Unterstützungsangebote zur kommunalen Gesundheitsförderung
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit, 2015
In einer kompakten Übersicht werden Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung und Prävention in Kommunen kurz erläutert und Anregungen gegeben. Die Zusammenstellung bietet gute eine Orientierungshilfe für das breit gefächerte Angebot. Arbeitshilfen, Werkbücher und andere weiterführende Informationen können per Link komfortabel aufgerufen werden.

Regionale Daseinsvorsorge - Begriff, Indikatoren, Gemeinschaftsaufgabe
Friedrich-Ebert-Stiftung, WISO-Diskurs, Januar 2015
Der Beitrag befasst sich mit dem Konzept der regionalen Daseinsvorsorge in Deutschland, um Antworten auf die Frage geben zu können, wie weitere räumliche Polarisierungen vermieden werden können. Diskutiert werden Indikatoren zur Ermittlung regionaler Unterschiede wie auch der Umgang mit den bestehenden Herausforderungen in den zwei Szenarien: "Wir fahren die Ansprüche zurück" und "Wir gehen neue Wege". Darüber hinaus wird der Verfassungsrechtliche Rahmen dargestellt und die Einführung einer Gemeinschaftsaufgabe "Regionale Daseinsvorsorge" vorgeschlagen.

Hessischer Gesundheitspakt 2.0 für die Jahre 2015 bis 2018
Der Hessische Gesundheitspakt wird bis zum Jahr 2018 fortgesetzt, um die Gesundheitsversorgung auf dem Land sicherzustellen. Das Spektrum der unterstützten Maßnahmen wurde erweitert.
Unterstützt werden regionale Gesundheitsnetze, Medizinstudenten und –studentinnen, die sich auf den Hausarztberuf vorbereiten, die beiden Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin an den Universitäten Frankfurt und Marburg sowie – ab Sommer 2015 – die Ansiedlung von jungen Ärzte und Ärztinnen auf dem Land.

Von Hürden und Helden - Wie sich das Leben auf dem Land neu erfinden lässt 
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Generali Zukunftsfonds, 2015
Weniger Einwohner in den Dörfen führen dazu, dass sich das Leben auf dem Land verändert. Infrastrukturen müssen erhalten oder neu organsisiert werden. Dabei sind die Menschen sehr erfinderisch. Es mangelt nicht an Ideen, wie es sich trotz aller Schwierigkeiten auf dem Land gut leben lässt. Die Studie des Berlin-Instituts beleuchtet die wachsenden Versorgungsprobleme der ländlichen Gebiete. Sie ist vor allem aber auch eine Sammlung von Hemmnissen, die neuen Versorgungsangeboten im Wege stehen und von mutigen Personen, die diese Hürden mit klugen Ideen, Witz und Beharrlichkeit aus dem Weg räumen.

aus dem Jahr 2014 ...

Sicherung der Nahversorgung in ländlichen Räumen – Impulse für die Praxis
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit, 2014
Aufgrund rückläufiger Bevölkerung und damit sinkender Nachfrage, ist vielerorts die Nahversorgung gefährdet. Darunter leiden vor allem Menschen ohne Auto, die meist auf die Unterstützung von Familie und Nachbarn angewiesen sind.

In der Broschüre sind praxisrelevante Erkenntnisse zur Sicherung der Nahversorgung in ländlichen Räumen aufbereitet; Erfolgsfaktoren für kleine Läden werden benannt. Sie richtet sich an Kommunalvertreter, die Nahversorgung vor Ort verbessern möchten, Anbieter und Bürger, die Einrichtungen gründen oder wettbewerbsfähiger betreiben möchten, sowie Fachleute und Entscheidungsträger, die Förderprogramme entwickeln und Rahmenbedingungen mitgestalten.

Breitbandatlas
Bundesministerium für Wirtschaft und digitale Infrastruktur, 2014
Der Breitbandatlas zeigt die Verbreitung von schnellen Internetzugängen in Deutschland

Bedarfsgerechte Versorgung - Perspektiven für ländliche Regionen und ausgewählte Leistungsbereiche
Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, 2014
Die Analysen zeigen, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichend sind, um einer sich abzeichnenden Unterversorgung in strukturschwachen, ländlichen Regionen entgegenzuwirken. Der Rat empfiehlt ein Bündel von Maßnahmen, die von einem 50%igen Landarztzuschlag über den Aufkauf von Arztsitzen in überversorgten Ballungsräumen bis zu einem umfassenden Konzept regional vernetzter Versorgung mit lokalen Gesundheitszentren zur Primär- und pflegerischen Langzeitversorgung reichen. Darüber hinaus werden u. a. Maßnahmen zur Überwindung des Fachkräftemangels in der Pflege und zur Sicherstellung der Notfallversorgung angeraten.

Vom demografischen Wandel besonders betroffene Regionen
Ein wichtiges Thema im Kontext der Demografiestrategie
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), BBSR-Online-Publikation, Nr. 11/2014
Zur Umsetzung der Demografiestrategie der Bundesregierung hat die Arbeitsgruppe D „Entwicklung eines Nationalen Koordinierungsrahmens zur Sicherung der Daseinsvorsorge und Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft“ Vorschläge zur Abgrenzung von Regionen vorgelegt, die besonders vom demografischen Wandel betroffen sind. Darüber hinaus wurden Handlungsempfehlungen zur Stärkung dieser Regionen erarbeitet.
Auf der Dezembertagung 2013 des BBSR und der Deutschen Gesellschaft für Demografie e.V. (DGD) wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppe vorgestellt und mit Fachleuten aus den Kommunen und Regionen sowie der Wissenschaft diskutiert. Die Anregungen konnten so für die Demografiestrategie der Bundesregierung aufgegriffen werden. Die online-Publikation dokumentiert die Tagung.

Bürgerbusse und Fahrdienste im Landkreis Kassel – Ein Leitfaden für Projektentwickler 
Landkreis Kassel, 2014
Der Praxisleitfaden gibt Hilfestellung für Kommunen, die sich mit dem Thema Mobilität befassen möchten. Er stellt Informationen zur Verfügung, die für den Betrieb eines Bürgerbusses von Nutzen sind – von der Organisation über Versicherungsfragen bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit. Bereits umgesetzte Praxisbeispiele zeigen, wie die Angebote funktionieren können.

Mobilitätsoptionen Älterer im ländlichen Raum 
Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC), 2014
Um die erforderliche Mobilität auch zukünftig zu gewährleisten, gewinnen neben den klassischen Mobilitätsformen, wie privatem Individualverkehr und öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV), zunehmend auch innovative, multimodale Mobilitätsangebote an Bedeutung, wie z.B. Kombinationen aus privatem Pkw, Carsharing und ÖPNV.
Die Studie analysiert die Mobilitätsanforderungen älterer Menschen in ländlichen Regionen und betrachtet dabei den Stellenwert des PKW, Alternativen zum PKW sowie Mobilität im Hinblick auf Kosten und Gesundheit von älteren Menschen. Mobilitätsoptionen werden aufgezeigt und Strategien werden im Hinblick auf Stärken und Schwächen bewertet.

Stadt für alle Lebensalter - Wo deutsche Kommunen im demografischen Wandel stehen und warum sie altersfreundlich werden müssen
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Körber-Stiftung, 2014
Die Alterung der Gesellschaft wird die Städte in den kommenden Jahrzehnten grundlegend verändern. Die Studie gibt Handlungsempfehlungen dafür, wie sich Kommunen erfolgreich auf diese Veränderungen einstellen können, indem sie kreative, lokale Lösungen finden und auf die Ideen vieler Mitstreiter aus allen gesellschaftlichen Gruppen bauen.

Dorfläden in Nordhessen
Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg, 2014
Die Broschüre gibt einen Überblick über Dorfläden in Nordhessen und Marburg.
Sie beschreibt die unterschiedlichen Organisationsformen und Konzepte der
Dorfläden und stellt einige Märkte und ihre Macher vor. Darüber hinaus benennt
sie Großhändler, Vertriebspartner und soziale Einrichtungen als mögliche
Kooperationspartner sowie Ansprechpartner bei Förderinstitutionen. Für alle,
die einen Dorfladen gründen wollen, ist die Broschüre eine nützliche
Informationsquelle.

Nahversorgung in Bayern
Bayrisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, 2014
Die Broschüre zeigt aktuelle Entwicklungen und Rahmenbedingungen der Nahversorgung und alternative Nahversorgungskonzepte im Praxistest.

Regionale Gesundheitsreporte für die hessischen Landkreise und kreisfreien Städte
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration und Kassenärztliche Vereinigung, 2014 
Um die örtlichen Entwicklungen im Gesundheitswesen und in der Pflege frühzeitig erkennen zu können, haben das Land Hessen und die Kassenärztliche Vereinigung Hessen unter Mitwirkung des Hessischen Apothekerverbandes e.V. eine sektorenübergreifende Auswertung der wesentlichen Statistiken im Gesundheitswesen und in der Pflege vorgenommen. Themen sind die hausärztliche Versorgung, die wohnortnahe Fachärztliche Versorgung, Apotheken, Krankenhäuser sowie die stationäre und ambulante Pflege. Gemeinsam wurden Szenarien zur künftigen Entwicklung der regionalen Versorgungsstrukturen und zum künftigen Bedarf an Fachkräften im Gesundheitswesen einschließlich des Pflegebereichs für die Landkreise und kreisfreien Städte bis zum Jahr 2020 erstellt. Alle zwei Jahre sollen die Gesundheitsreports aktualisiert werden.

aus dem Jahr 2013 ...

Dritter Demografie-Bericht der Hessischen Landesregierung
Hessische Staatskanzlei 2013
Der aktuelle 3. Demografie-Bericht skizziert die strategischen Leitlinien der Hessischen Landespolitik zum Thema Demografie. Er beschreibt, welche Auswirkungen der demografische Wandel in Hessen hat und welche Maßnahmen bisher ergriffen wurden, um negative Folgen zu vermeiden und die mit dem Wandel verbundenen Chancen zu ergreifen. Der Bericht fasst die Aktivitäten in vier Handlungsfeldern zusammen: „Regionale Infrastruktur und Regionalentwicklung“, „Kinder und Familien“, „älter werdende Bevölkerung“ und „Arbeitswelt“.

Nutzungschancen des Breitbandinternets für ländliche Räume
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, 2013
Die Breitbandversorgung ist für ländliche Räume ein wichtiges Element der Infrastruktur. Die Broschüre stellt Anwendungsmöglichkeiten und innovative Ideen vor. Sie zeigt, wie das Internet Standortnachteile in ländlichen Räumen mindern kann und welche Chancen die technischen Möglichkeiten bieten.
Die Eigenschaften und Potenziale von Breitbandtechnologien werden skizziert sowie der bisherige Ausbaustand und Ziele des Ausbaus in Deutschland dargestellt.

Leitfaden zur Modernisierung von Abwasserinfrastrukturen im ländlichen Raum im Zuge des demografischen Wandels
Landkreis Hersfeld-Rotenburg, 2013
Bevölkerungsrückgang führt dazu, dass Abwassersysteme entlastet werden. Sanierung und Ertüchtigung von Anlagen und Netzen für weniger Einwohner erfordern kostengünstige Lösungen unter Anwendung moderner Mess- und Automationstechnik. Der Leitfaden zeigt einige Anwendungsbeispiele für angepasste Lösungskonzepte zur Abwasserentsorgung im ländlichen Raum und gibt Hinweise zur Entscheidungsfindung. Er wurde im Rahmen des Projekts „Regionale Daseinsvorsorge“ im Landkreis Hersfeld-Rotenburg erarbeitet.

Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen unter Druck
Wie reagieren wir auf den demografischen Wandel?
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (Hrsg.), 2013
Daseinsvorsorge: Mobilität, medizinische Versorgung, Dorfläden, Angebote für Familien, der leistungsfähige Zugang zum Datennetz sowie die Zusammenarbeit von Kommunen und die Einbindung unterschiedlicher Akteure in die regionale Entwicklung sind Themen, die in dieser Studie von unterschiedlichen Autoren beleuchtet werden.

Regionale Schrumpfung gestalten
Handlungsspielräume zur langfristigen Sicherung gesellschaftlicher Teilhabe schaffen und nutzen
Patrick Küpper, Annett Steinführer, Steffen Ortwein, Moritz Kirchesch
Institut für ländliche Räume, Johann Heinrich von Thünen-Institut, 2013
Die Studie stützt sich auf drei Workshops, in denen 40 Experten aus Wissenschaft und Praxis die Probleme, Chancen, und Gestaltungsoptionen regionaler Schrumpfung diskutierten. Im Vordergrund stehen die Themen Leerstand und Innenentwicklung, Versorgung und Mobilität sowie regionale Wirtschaft und Arbeit. Als Ergebnis werden neun Handlungsempfehlungen gegeben, die es schrumpfenden Regionen ermöglichen sollen, neue Wege zu gehen und zu experimentieren, um regional angepasste Lösungen zu finden. Ergänzend zu den Handlungsempfehlungen benennt die Studie Adressaten, Förderansätze, Beispiele und weitere Informationsquellen. Zudem will die Studie der Diskussion über das Thema Regionale Schrumpfung einen neuen Anstoß geben.

Händler machen Stadt - Engagement des Einzelhandels für attraktive Stadtzentren
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Handelsverband Deutschland (HDE), Juni 2013
Im Zeichen des demografischen Wandesl ist die Attraktivität der Innenstädte von großer Bedeutung. Die Publikation richtet sich an alle, die selbst Projekte für Innenstädte umsetzen oder unterstützen und dient mit vielen Praxisbeispielen als Anregung zu weiterem Engagement.

Lebensqualität in ländlichen Räumen sichern!
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume, 2013
Die Broschüre zeigt, mit welchen Ideen Dörfer und Regionen lebendig und funktionsfähig bleiben oder wieder belebt werden können. Ein Arzt ohne Praxis, der Nachbar fährt den Bus zur nächst größeren Stadt, im Supermarkt einkaufen und gleichzeitig einen neuen Personalausweis beantragen, schnelles Internet für alle oder eine Oper im Schweinestall? Informationen zu all diesen Themen finden Sie in dieser Veröffentlichung.

aus dem Jahr 2012 ...

Mobilitätssicherung in Zeiten des demografischen Wandels
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), 2012
Die Broschüre stellt zahlreiche Praxisbeispiele für die Versorgung mit unterschiedlichen Dienstleistungen wie den Nachbarschaftsladen, der mobilen Zahnarzt, ÖPNV-Angebote u. a. vor.

Interkommunale Kooperation in ländlichen Räumen
Untersuchung des Instruments hinsichtlich der Sicherung der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, 2012
Das Sachgebiet „Strukturen der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung stellt mit der Veröffentlichung Grundlageninformationen über die Möglichkeiten der interkommunalen Kooperation zur Sicherung der Daseinsvorsorge bereit. Angesprochen werden Formen der Zusammenarbeit, der rechtliche Rahmen, Motive, Erfahrungen und Hemmnisse der Kooperation.

Altengerechter Umbau der Infrastruktur: Investitionsbedarf der Städte und Gemeinden
KfW Bauherrengruppe, Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), 2012
Die Alterung der Bevölkerung stellt neue Anforderungen an die Infrastruktur der kommunalen Daseinsvorsorge - insbesondere an die baulichen Anlagen, ihre Lage sowie ihre Erreichbarkeit. Vor diesem Hintergrund hat das Deutsche Institut für Urbanistik im Auftrag der KfW Bankengruppe eine Studie zum Investitionsbedarf für den altengerechten Umbau der Infrastruktur von Städten und Gemeinden durchgeführt. Untersucht wurden u.a. die Aktivitäten der kommunalen und freigemeinnützigen Träger der Infrastrukturen sowie die Defizite und Hemmnisse bei der altengerechten Anpassung der Infrastrukturen.

"Nahversorgung im ländlichen Raum"
Bundesministerium Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), 2012
Die Studie, die durch das von-Thünen-Institut erstellt wurde, analysiert die Ausgangssituation der Nahversorgung im ländlichen Raum, zeigt Handlungsmöglichkeiten, Erfolgsfaktoren, Unterstützungsangebote und Förderprogramme sowie internationale Erfahrungen in Projekten zur Sicherung der Nahversorgung auf. Sie schließt mit Handlungsempfehlungen.

Tante Emmas Enkel
Nahversorgung und Begegnung im Werra-Meißner-Kreis: Eine Erfolgsgeschichte
Bericht zum Modellvorhaben der Raumordnung "Demografischer Wandel - Region schafft Zukunft" des BMVBS und BBSR im Werra-Meißner-Kreis

aus dem Jahr 2011 ...

Regionalstrategie Daseinsvorsorge
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), 2011
Der Leitfaden gibt Handlungsempfehlungen und Tipps für die Daseinsvorsorgeplanung auf Landkreisebene. Gute Beispiele werden vorgestellt.