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Wettbewerbe und Modellprojekte

Hessischer Demografie-Preis 2020: Wo Ideen Freiraum haben - Leben auf dem Land

Leben Sie gerne auf dem Land? Packen Sie mit an, damit Ihr Ort auch in Zukunft lebens- und liebenswert bleibt? Halten Sie Ihr Dorf fit und lebendig - auch wenn die Einwohner weniger und älter werden?

Zeigen Sie mit welchen Projekten Sie das erreichen und bewerben Sie sich um den Hessischen Demografie-Preis 2020!

Die Hessische Staatskanzlei zeichnet in diesem Jahr zum elften Mal Projekte und Initiativen aus, die mit Mut und Phantasie die Herausforderungen unserer Zeit annehmen und den ländlichen Raum stärken.

Bewerbungsschluss ist der 25. März 2020.

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Europäischer Dorferneuerungspreis 2020: "Lokale Antworten auf globale Herausforderungen"

Das Wettbewerbsmotto „Lokale Antworten auf globale Herausforderungen“ trägt der Tatsache Rechnung, dass jeder Ort, auch die kleinste Siedlung, mit überregionalen, kontinentalen und vielfach auch weltweiten Entwicklungen, seien es nun Gefahren oder Chancen, konfrontiert ist. Für die Bewertung ist entscheidend, wie das teilnehmende Gemeinwesen auf die auftretenden Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Risiken reagiert hat. Teilnahme berechtigt sind ein Dörfer, Landgemeinden oder interkommunale Verbünde mit max. 20.000 Einwohnern. Eine Teilnahmegebühr wird erhoben.

Bewerbungsschluss: 14. Februar 2020

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Bewerbungsstart für den Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" 2020/21

Ab sofort können sich Dorfgemeinschaften am 37. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligen. Teilnahmeberechtigt sind Dörfer mit bis zu 3.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Der Wettbewerb hat das Ziel, die Dorfgemeinschaft dazu zu bewegen, Ihre Chancen zu erkennen und die Zukunft ihres Dorfes aktiv in die eigenen Hände zu nehmen. Der Wettbewerb soll für alle Beteiligten ein Anreiz sein, die Lebensqualität im Dorf zu verbessern und zu einer lebenswerten Zukunft für die nachfolgende Generation beizutragen.

Bewerbungsschluss: 28. Februar 2020

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Modellvorhaben "Smarte LandRegionen"

Mit dem Modellvorhaben "Smarte LandRegionen" unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bis zu sieben ländlich geprägte Landkreise bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Lösungen in den Bereichen E-Mobilität, E-Learning und Bildung, Telemedizin oder die flexible, ortsunabhängige Gestaltung von Arbeit. Auch soziale und kulturelle Angebote auf dem Land können von digitalen Vernetzungs- und Bewerbungsmethoden profitieren.

Die Landkreise werden in einem Wettbewerb ermittelt, für den im Dezember 2019 die Bewerbungsphase startet: Im Anschluss an den Aufruf (Bekanntmachung des Vorhabens) beginnt ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren an dessen Ende voraussichtlich im Sommer 2020 die Auswahl der Modellregionen steht. Die ausgewählten Landkreise gestalten dann aktiv mit dem Institut Fraunhofer IESE die digitalen Dienste; sie führen diese vor Ort ein und gewinnen Bürgerinnen und Bürger für die Nutzung der neuen digitalen Angebote. Die Landkreise treiben den Kompetenzaufbau in der Verwaltung, die Sensibilisierung ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie die Umsetzung einer eigenen regionalen Digitalisierungsstrategie voran. Hierbei werden sie durch eine IT-Prozessbegleitung unterstützt.

Die ausgewählten Landkreise erhalten jeweils eine Förderung von bis zu einer Million Euro. Der Förderzeitraum ist auf 48 Monate angelegt. Das gesamte Vorhaben wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Einreichung Interessenbekundung: 28. Februar 2020

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Modellvorhaben LandVersorgt: Innovative Projekte für die Nahversorgung auf dem Land gesucht

Mit der Bekanntmachung "LandVersorgt – Neue Weg der Nahversorgung in ländlichen Räumen" unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Aktionsbündnisses Leben auf dem Land beispielhafte, innovative Projekte, die geeignet sind, die Nahversorgung in den ländlichen Räumen zu verbessern und damit einen Beitrag zur Sicherung von Teilhabe und Daseinsvorsorge zu leisten.

Gefördert wird die Erarbeitung von Projektkonzepten für die Entwicklung nachhaltiger Lösungen für die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. Die Vorhaben sollen modellhaften Charakter haben, neue Ideen aufgreifen und übertragbare Lösungen entwickeln - so dass sie für andere ländliche Regionen als Vorbild dienen können. Geplant ist, in einer zweiten Phase die Umsetzung einer Auswahl der erstellten Konzepte zu fördern.

Einreichung von Projektskizzen bis: 31. März 2020

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Modellvorhaben "Ehrenamtliches Engagement in ländlichen Räumen"

Ehrenamtliches Engagement ist essentiell für das Leben auf dem Land. Daher unterstützt das BMEL mit der Bekanntmachung "Ehrenamtliches Engagement in ländlichen Räumen" wissenschaftliche Untersuchungen, die sich explizit mit Themen des ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagements in ländlichen Räumen befassen. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE). Dabei geht es insbesondere um die Bearbeitung spezifischer Fragestellungen und die Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Stärkung des Ehrenamts auf dem Land. 

Antragsberechtigt sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, z.B. Universitäten und auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Einreichung von Projektskizzen bis: 31. März 2020

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Sonderwettbewerb "Soziale Natur - Natur für alle"

Im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ zeichnet die UN-Dekade vorbildliche Projekte an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen aus. Die Projekte lenken den Blick besonders auf die Chancen, die Natur und biologische Vielfalt für den sozialen Zusammenhalt bieten. Gute Beispiele, die im Wettbewerb augezeichnet werden, sollen weitere Projekte anregen, Know how erweitern und Netzwerke ausbauen.

Im Mittelpunkt stehen die Themenfelder:
- Grüne Orte
- Naturerlebnisse und Aktionen
- Kontaktpunkte mit der Natur.

Der Sonderwettbewerb läuft wie der reguläre Wettbewerb "Biologische Vielfalt" bis zum Ende der UN-Dekade 2020.

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Quelle Fotos
Motorrad: Stadt Schotten
Skateboarder:
© Marc Darkin / fotolia.com
Boule: © iStock.com / Karl Thaller
Ab in die Mitte - Illustration: Reinhold Weber